bremer kriminal theater
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Das SPANNENDSTE Theater Bremens...

 

 

"Gekonnt inszenierter Klassiker" (WK)


frei nach Alfred Hitchcock & 

Patricia Highsmith 

ZWEI FREMDE IM ZUG

Gibt es den perfekten Mord?               "Das b.k.t. überzeugt mit grandiosem Spiel + brillantem Bühnenbild." (WK)


verschoben auf Februar 2021


Laut Verordnung des Bremer Senats müssen Theater ihren Spielbetrieb in der Zeit vom 2.-30. November 2020 einstellen.

Für November-Vorstellungen erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit und können nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs wie Gutscheine für jede beliebige Eigenproduktion eingesetzt werden.

Der Kartenvorverkauf vor Ort ist eingestellt und wird voraussichtlich am 1. Dezember wieder aufgenommen. 

Über unseren WebShop sind Karten weiterhin erhältlich. Über Mail und Kontaktformular sind wir weiterhin erreichbar.

RB-Krimipreisträgerin 2019


Uraufführung

Liza Cody

MISS TERRY

Ein Stück aus der Mitte unserer kom-plizierten Zeiten. "Eine eindrückliche und aktuelle Uraufführung!" (taz)  


weiträumig verschoben

Kauzig, komisch, Kult


Premiere

Mizzi Meyer

DER TATORTREINIGER

"Meine Arbeit fängt da an,                        wo andere sich vor Entsetzen übergeben." 


ab 26. Dezember

Kauzig, komisch, Kult


Premiere

Mizzi Meyer

DER TATORTREINIGER

"Meine Arbeit fängt da an,                        wo andere sich vor Entsetzen übergeben." 


31. Dezember um 16.00 + 19.30 h


Kauzig, komisch, Kult


Premiere

Mizzi Meyer

DER TATORTREINIGER

"Meine Arbeit fängt da an,                        wo andere sich vor Entsetzen übergeben." 


8. - 30. Januar 2021





Plätze im  vorderen Tischbereich oder auf der Tribüne?

Unterstützen Sie den Förderverein des bremer kriminal theaters

Drei oder vier Krimi-Inszenierungen + ein Mordsfrühstück pro Spielzeit

GUTSCHEINE

FREUNDE DER ITALIENISCHEN OPER

ABONNEMENT

oder der Crime & Dine - Gutschein (3-Gänge-Menü im Braugasthaus und Theaterplätze im Tischbereich)

Helfen Sie mit, die Zukunft dieses Kleinods der Bremer Theaterlandschaft zu sichern!

Profitieren Sie dabei von Ermäßigungen von rund 2



Silvester: Tatortreiniger & 3-Gang-Menü


Wenn die Corona-Regeln es zulassen, bieten wir auch in diesem Jahr am Silvester-Abend eine Verbindung zwischen Kunst & Kulinarik. In Kooperation mit dem Braugasthaus der Union-Brauerei gibt es zwischen 17 und 22 Uhr im Braugarten und im Braugasthaus (Platzvergabe erfolgt durch die Brauerei) ein festliches 3-Gang-Menü, sodass sowohl die Gäste unserer 16.00-Uhr- als auch unserer 19.30-Uhr-Vorstellung das miteinander verbinden können.


Das Menu besteht aus folgenden Gängen:


VORSPEISE Bunter Vorspeisen-Mix (auch vegetarisch möglich)


HAUPTGANG (per Vorauswahl bei Buchung)

Geschmortes und Kurzgebratenes vom Norddeutschen Rind mit Selleriecreme und Kartoffelkrapfen oder

Lachsfilet im Filoteig auf Kräuterrisotto und Rotweinzwiebeln oder

Taleggio im Filoteig auf Kräuterrisotto und Rotweinzwiebeln


DESSERT Variation – Creme / Eis / Gebacken


35,00 Euro pro Person zzgl. Getränke

buchbar als Paket bei der Kartenbestellung im b.k.t.


Theater in den Zeiten von Corona


Liebe Freunde des bremer kriminal theaters,   

manchen Situationen kann man nur noch mit Sarkasmus begegnen. Normal jedenfalls ist das alles nicht! Noch lange nicht. Theater in den Zeiten von Corona bleibt eine Herausforderung. Das rückt in diesen Tagen erneut schmerzhaft ins Bewusstsein. Denn ab 2. November werden wir erst einmal wieder für mindestens sechs Wochen den Spielbetrieb einstellen müssen. (Der Kartenvorverkauf läuft über unseren WebShop - "Direktbuchung" - weiter. Der Vorverkauf vor Ort - persönlich wie telefonisch - ist bis 7. Dezember ausgesetzt. Über Mail oder das Kontaktformular bleiben wir erreichbar.)

Dabei nehmen wir unsere Verantwortung als Theater auch in diesen unübersichtlichen Zeiten sehr ernst. Für die Sicherheit jedes einzelnen Zuschauers. Aber eben auch für die Aufrechterhaltung der Bewegung in den Köpfen.  Und die scheint uns in diesen verqueren Zeiten mit ebenso verqueren Denkern, die Dinge denken, angesichts derer man immer nur denkt: So große Irrenhäuser kann man gar nicht bauen! mindestens genauso wichtig. 

Wir haben die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus bislang klaglos mitgetragen. Aber zunehmend will es uns so scheinen, als würde die Kultur dort in Haft genommen, wo man die eigentliche Brandherde der Virusverbreitung nicht unter Kontrolle bekommt.

(Neue Zürcher Zeitung: Ausgeknipst. Sobald es ernst wird, wird die Kultur zum Schweigen gebracht) 

So verwundert es uns nicht, dass die Infektionszahlen trotz der verhängten Maßnahmen nicht sinken wollen. Denn die Theater mit ihren eher übervorsichtigen Hygienekonzepten und ihren disziplinierten Besuchern sind ganz bestimmt keine Hotspots. Und wir können nicht verhehlen, dass unser Unmut wächst, wie hier mit einer gesamten Branche umgegangen wird. Denn dafür, dass es schlicht Berufsverbote sind, die hier verhängt werden, reicht die bloße Mutmaßung nicht aus. Und eine Inhaftnahme für andere, weniger gut zu kontrollierende Bereiche der Gesellschaft ist völlig indiskutabel!

Angesichts solcher Zumutungen wächst unsere Bereitschaft, die Lautstärke unserer Forderungen dem Level anderer gesellschaftlicher Gruppen anzupassen. Wenn es allein darum geht, wer am lautesten schreit: Laut können wir - wozu haben wir ausgebildete Stimmen? Um zum Beispiel das bedingungslose Grundeinkommen für freiberufliche Künstler mit erheblich größerer Vehemenz als bislang zu fordern! Oder überhaupt die Diskussion neu zu entfachen, welche Branchen in diesem "System" denn "relevant" sind und welche nicht. Und ob vielleicht etwas mit dem "System" nicht stimmt, wenn es Kultur als "irrelevant" einstuft...

Für den Tag der Wiedereröffnung brauchen wir uns nicht zu präparieren. Wir verfügen über ein fest umrissenes und ziemlich überzeugendes Hygiene-Konzept. Gegenüber anderen Orten bewegt man sich bei uns in einem regelrechten Hochsicherheitstrakt. Denn für uns heißt das bereits seit September, mit klaren Abläufen größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten und es so zu ermöglichen, sich wieder aufs Wesentliche zu konzentrieren: THEATER!  Deshalb wird sich an unserer Gebrauchsanweisung für Ihren nächsten, leider noch nicht wieder ganz normalen Theaterbesuch auch nichts ändern. Die wundert sich höchstens, warum sie jetzt wieder wochenlang nicht gelten soll...   

Wir verfügen über einen Theaterraum mit einem riesigen Volumen. Das ist schon einmal ein enormer Vorteil. Mit den Fenstern und den Lamellen im Dach lässt sich eine Durchlüftung erzielen, gegen die keine Klimaanlage ankommt. Die Fußbodenheizung tut ein Übriges, indem sie mit der Wärme auch die berüchtigten Aerosole aufsteigen und sich verflüchtigen lässt.   

Wir begrenzen die Höchstzahl an Zuschauern auf ca. 50. Im Vorfeld jeder Aufführung holen wir von Ihnen die notwendigen Informationen ein, um allabendlich eine individuelle Bestuhlung vorzunehmen, mit der Sie in den gewünschten Konstellationen sitzen, bei der aber der Abstand zu allen anderen Zuschauern gewahrt bleibt.   

Wir haben die Abläufe im Umfeld der Vorstellung - Einlass, Pause, Vorstellungsende / Kasse, Garderobe, Gastronomie, Toiletten - so organisiert, dass auch hier der Abstand garantiert ist. Eine Einbahnstraßenregelung führt Sie durchs gesamte Theater und minimiert Berührungspunkte so gut wie ganz. Im Übrigen herrscht im gesamten Umfeld der Vorstellung Maskenpflicht. Sobald Sie Ihren Sitzplatz erreicht haben, können Sie die Maske abnehmen.   

Wann also auch immer: Bei uns sitzen Sie mit Abstand am besten!  



MORDSSOMMER - 10 Jahre b.k.t.

 

Open Air entkommt man Corona am besten, haben wir gedacht. Und in der Tat, nach sieben beglückenden Wochen MORDSSOMMER lässt sich resümieren: Mit einem Aperol Rosalie von "Piekfeine Brände" in der Hand, die Bühne vor Augen ließen sich nicht nur die Abstandsregeln leicht, beinahe lässig einhalten, es kamen bei angenehmen abendlichen Temperaturen fast mediterrane Gefühle auf. Eine wunderbar entspannte Atmosphäre machte sich zwischen Brauereigebäude und Remise breit.

Egal, ob es sich um Robert Thomas' "Die Falle", einen der raffiniertesten Krimis der Theatergeschichte, handelte oder um die Live-Hörspiel-Fassung jener Inszenierung, mit der wir einst die erste eigene Spielstätte in der Friesenstraße eröffneten, "Sherlock Holmes & Die Dame in Grün". Alles war im  höchsten Grade familientauglich. Genau wie die "Die Wanze", Paul Shiptons hinreißender Insekten-Krimi, der mit seinen Doppelbödigkeiten alle von 9-99 begeisterte. Oder Anne Clausens "Dirnenlied" , eine temperamentvolle Kriminalkomödie aus dem Berlin der letzten, also der vorigen, also der Goldenen Zwanziger Jahre, musikalisch um so manchen Gassenhauer, so manches Chanson der Zeit bereichert...

Wir können nur all diejenigen bedauern, die die zahlreichen Höhepunkte dieses Mordssommers verpasst haben! Zum Beispiel auch Denis Fischer, seines Zeichens Sänger und Schauspieler - als solcher auch in der Hauptrolle von "Die Falle" zu sehen - zu Gast mit dem vielleicht intensivsten seiner bisherigen Musikprogramme "Fischer singt Cohen", begleitet von Carsten Sauer am Klavier und Ralf Stahn am Bass.

Oder die Lesungen von Axel Petermann, seit unserer Inszenierung "Auf der Spur des Bösen" selbst ein Stück der Geschichte des b.k.t., und von Anja Goerz, KrimiAutorin und Radio-Bremen-Moderatorin, die ihren neuesten Roman, "Jakobs Schweigen", vorstellte.

Oder last but not least die drei Vorstellungen jener beinahe schon legendären Inszenierung, mit der vor zehn Jahren alles begann, Alfred Hitchcocks "Die 39 Stufen".  Denn exakt am 12. August 2010 fing mit der Premiere der "Die 39 Stufen" die Erfolgsgeschichte des b.k.t. an. Und wie schon damals wurden die Vier auch in diesen Tagen vom Publikum wieder frenetisch gefeiert. - Auch wenn wir uns unser Jubiläumsjahr mit Sicherheit anders vorgestellt haben: diese Vorstellungen der "39 Stufen" waren der angemessene Höhepunkt unseres Geburtstagsfestivals


 


Der digitale Raum

Das eine oder andere Corona-gerechte kriminalistische Vergnügen findet sich schon im Netz, mit dem wir Ihnen die Langeweile der Kontaktsperre und der häuslichen Quarantäne vertreiben helfen... Werfen Sie hin und wieder einen Blick auf unsere Homepage. Oder lassen Sie sich über unseren Newsletter ( https://b-k-t.eu/Ueber-uns/Newsletter/ ) informieren.

Die "Sherlock"-Lesereihe ist mittlerweile abgeschlossen. Alle Folgen sind aber auf unserem YouTube-Kanal  ohne Weiteres abrufbar.

Und die Konzeptions- und Leseproben zu unserem diesjährigen(?) Kinderkrimi zur Weihnachtszeit "Fuchs ermittelt: Die Regentrude", frei nach Theodor Storm, findet man zum Teil auf unserem Facebook-Account, zum Teil ebenfalls bei YouTube.

Mittlerweile haben wir den Plan, in diesem Jahr einen Kinderkrimi zur Weihnachtszeit herauszubringen, beerdigt. Ob die Schulen mit ganzen Klassenverbänden eine solche Veranstaltung besuchen werden, muss inzwischen als mehr als unklar betrachtet werden. Und für das Kinderstück gilt in besonderem Maße, dass nur eine hohe Auslastung kostendeckendes Arbeiten ermöglicht. Auch unsere lockere Plauderrunde im digitalen Raum wird dementsprechend erst einmal eingestellt, vielleicht im nächsten Jahr wiederaufgenommen.


Freunde der Italienischen Oper

Der Förderverein des bremer kriminal theaters, die "Freunde der Italienischen Oper", freut sich in diesen finsteren Zeiten über jeden Zuwachs, ja mehr noch: er ist dringend auf weitere Unterstützung angewiesen! (Weitere Informationen und Mitgliedsantrag zum Download hier )

Und am Ende eines langen Tages Reise werden wir uns alle im bremer kriminal theater wiedertreffen und uns dieser Situation als einer ganz besonderen, einer außergewöhnlichen, fast schon neuen, einer Situation der Begegnung, des Gegenübers, der wiedergewonnenen Freiheit bewusst werden, Sinnlichkeit, Intensität, Theater eben.

Mit kriminell freundlichem Gruß

Perdita Krämer & Ralf Knapp




Wiederaufnahme am 17. Juli 2020

"DIE FALLE"

Einer der raffiniertesten Krimis der Theatergeschichte

von Robert Thomas ("Acht Frauen")


Daniel ist außer sich vor Sorge und Selbstvorwürfen: mitten in den Flitterwochen hat er sich mit Elisabeth dermaßen zerstritten, dass sie ihn und das gemeinsame Ferienhaus in den französischen Alpen verließ. Zehn Tage ist das jetzt her, und kein Lebenszeichen von ihr. Hat sie ihn verlassen? Ist sie verunglückt oder gar tot? 

Gerade hat er die Polizei eingeschaltet, da verkündet ihm der Dorfgeistliche, seine Frau sei wieder da und wolle sich mit ihm aussöhnen. Doch wie soll er dem Kommissar klar machen, dass die Frau, die da über seine Schwelle tritt, nicht Elisabeth ist?

Leicht zu durchschauen – so viel sei verraten – ist diese Geschichte nicht. Das Stück bleibt spannend bis zum Schluss. 

(Weser-Kurier)


Mit: Mark Derichs, Denis Fischer, Ralf Knapp, Nomena Struß, Sissi Zängerle und Janina Zamani

Regie: Ralf Knapp & Perdita Krämer

Premiere: 8.12.2017

Wiederaufnahme: 17.07.2020




Wiederaufnahme am 13. März 2020

"MISS TERRY"

Uraufführung nach dem Roman der Radio-Bremen-Krimipreisträgerin 2019

Liza Cody


Nita Tehris Familie stammt aus Pakistan, lebt aber schon lange in England. Sie selbst ist in Leicester geboren, besitzt die englische Staatsbürgerschaft, arbeitet als Grundschullehrerin in London und bewohnt eine Eigentumswohnung in einer ruhigen Seitenstraße, der Guscott Road. Und auch wenn alle sie immer umstandslos falsch, nämlich mit "Miss Terry" ansprechen - alles in allem ist sie perfekt integriert, beinahe schon assimiliert.

Bis eines Tages ein Bauschuttcontainer vor ihrer Haustür aufgestellt wird. Das Haus gegenüber soll saniert werden. Und wie das so ist mit derartigen Containern: es sammeln sich darin auch eine ganze Menge Dinge, die da eigentlich nicht hineingehören. Unter anderem die Leiche eines dunkelhäutigen Neugeborenen.

Und schlagartig ist es mit der ganzen Integration vorbei. Schlagartig wollen es die Nachbarn alle immer schon gewusst haben, dass es nur diese Miss Terry gewesen sein kann, die sich ihres Kindes auf diese Weise entledigt hat. Und als sie vor neun Monaten in die Guscott Road zog, war sie ja auch erheblich runder als jetzt...

Schlagartig wird Nita Tehri klar, dass sie zwar ein ganzes Leben in England gelebt haben kann, deshalb aber noch lange nicht dazugehört.


Mit: Franziska Mencz, Christian Aumer, Denis Fischer, Sabine Urban und Janina Zamani

Regie: Ralf Knapp

Premiere: 9.11.2018

Wiederaufnahme: 13.03.2020

Gefördert von der Waldemar-Koch-Stiftung