bremer kriminal theater
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Das SPANNENDSTE Theater Bremens...

 

Axel Petermann nimmt die Spur auf

Der Profiler wieder auf der Spur des Bösen

Nach dem herausragenden Erfolg der ersten Vorstellungsserie von Michael Pundts "Auf der Spur des Bösen" haben wir das Prime Time - Crime Time - Festival zum Anlass genommen, das Stück über die Arbeit des Bremer Profilers Axel Petermann erneut auf den Spielplan zu setzen. Direkt und kompromisslos schildert es den Ermittlungsalltag des ehemaligen Leiters der Mordkommission und seines Teams und handelt nicht zuletzt davon, was diese Arbeit an echten Bremer Mordfällen den Ermittlern, Angehörigen und mitunter sogar Verdächtigen abverlangt.

Über zwanzig Wochen stand das Buch 2010 an der Spitze der Spiegel-Bestsellerliste. Drei Episoden aus dem Buch dienten als Vorlagen für Tatort-Verfilmungen des Hessischen Rundfunks. Michael Pundts Dramatisierung bringt den Krimi-Bestseller nun erstmals ins Theater und macht es möglich, dass gleich eine ganze Reihe dieser Mordfälle, wie sie das Leben schreibt, von einem vierköpfigen Ermittlerteam rund um Axel Petermann noch einmal gelöst wird...

Da wird ein Mann im Nachtzug nach Bremen erschossen - und keiner will's gewesen sein. In einem wohlsituierten Mehrfamilienhaus findet eine Bewohnerin eine nackte Frauenleiche vor ihrer Wohnungstür. Ein Spanngurt liegt um den Hals der toten Besitzerin eines Tante-Emma-Ladens - und der Arzt hält es für Selbstmord. Ein Bremer Student gesteht einen bestialischen Mord - und plädiert auf Notwehr...

Axel Petermann ist Deutschlands bekanntester Profiler. Auf der Spur des Bösen handelt von echten Bremer Mordfällen und davon, was sie Ermittlern, Angehörigen und mitunter sogar Verdächtigen abverlangen. Über zwanzig Wochen stand das Buch 2010 an der Spitze der Spiegel-Bestsellerliste. Drei Episoden aus dem Buch dienten als Vorlagen für Tatort-Verfilmungen des Hessischen Rundfunks. Michael Pundts Dramatisierung bringt den Krimi-Bestseller nun erstmals ins Theater und macht es möglich, dass gleich eine ganze Reihe dieser wahren Mordfälle von einem vierköpfigen Ermittlerteam rund um Axel Petermann noch einmal gelöst wird...

Axel Petermann absolvierte die klassische Ausbildung bei der Polizei in Bremen und war von 1975 bis 2014 Angehöriger der Kriminalpolizei. Nach der Kommissarsausbildung war er Mordkommissionsleiter und stellvertretender Leiter im Kommissariat für Gewaltverbrechen. Bis 1999 bearbeitete er mehr als 1000 Fälle des unnatürlichen Todes bzw. leitete die Ermittlungen bei Tötungsdelikten.

Seit 1999 setzte sich Axel Petermann mit den FBI-Methoden des Profilings kritisch auseinander und begann mit dem Aufbau der Dienststelle Operative Fallanalyse, deren Leiter er bis zu seiner Pensionierung 2014 war. Er vertritt den interdisziplinären kriminalistischen Ansatz des Profilings, wonach der Schlüssel zur Klärung eines Tötungsdeliktes durch die Interpretation der Spuren am Tatort und die Analyse der Opferpersönlichkeit zu finden ist. Da die Auswahl des Opfers und die Tatortspuren auf Entscheidungen des Täters basieren, wird dadurch das Motiv der Tat deutlich und lässt so Rückschlüsse auf sein Profil zu.

Friedrich Ani zu Gast im b.k.t.

Lesung aus seinem neuen Roman "Nackter Mann, der brennt"

Es naht einer der Höhepunkte des Prime Time - Crime Time-Festivals: Mit Friedrich Ani kommt am Mittwoch einer der größten deutschen Kriminalschriftsteller überhaupt nach Bremen. Im Jahr 2001 war er der erste Preisträger des Radio-Bremen-Krimipreises, und seither wurden er und sein langjähriger Ermittler Tabor Süden mit Auszeichnungen förmlich überschüttet. Doch Tabor Süden ist passé. Friedrich Ani ist seit einiger Zeit auf der Suche nach neuen Ermittlern, nach anderen Strukturen für seine Romane.

Im Alter von vierzehn Jahren flieht ein Junge aus dem süddeutschen Dorf Heiligsheim. Vierzig Jahre später kehrt er als Ludwig, »Luggi« Dragomir zurück. Aber seit seiner erneuten Anwesenheit  verschwinden gleich mehrere ältere Herren, einige werden tot aufgefunden – ob durch Unfall oder Mord, das versucht Kommissarin Anna Darko herauszufinden. Dabei gerät auch Ludwig ins Visier.

Wie aus Opfern Täter werden, in welcher Weise dieser unaufhaltsame, alle Grenzen der Grausamkeit sprengende Prozess abläuft – dies erzählt Friedrich Ani, der Meister des Noir, einfühlsam, überraschend und bis ins kleinste Detail und auf eine Weise, die ihresgleichen nicht hat.


Realität und Fiktion im Kriminalroman

Eröffnung des 19. Prime Time - Crime Time Festivals

In den kommenden zwei Wochen dreht sich bei uns alles um die 19. Auflage des Krimi-Festivals Prime Time - Crime Time. Das ist schon allein deshalb kein Wunder, weil - nach vielen Jahren, in denen das Festival zunächst von Jürgen Alberts, dann von Alexa Stein organisiert worden ist - die Festivalorganisation in diesem Jahr erstmals Perdita Krämer vom bremer kriminal theater obliegt. In Kooperation mit einer Reihe von Buchhandlungen ist ein sehr vielfältiges Programm entstanden, das an Veranstaltungsorten in der ganzen Stadt, aber eben schwerpunktmäßig auch im b.k.t. stattfindet.


So befragt am Eröffnungsabend der 19. Prime Time - Crime Time, am Donnerstag, dem 15. September, um 20.00 Uhr der Theatermacher Michael Pundt den Kriminalbeamten Norbert Horst, Rose Gerdts-Schiffler, die über 20 Jahre als Polizei- und Gerichtsreporterin für den Weser Kurier arbeitete, sowie Deutschlands bekanntesten Profiler Axel Petermann, warum und wie sie ihre Berufserfahrungen literarisch verarbeiten - und worüber man besser nicht schreiben sollte oder gar nicht schreiben kann. Was das Besondere ausmacht, kann das Publikum in den Lesungen aus Mädchenware und Der Profiler direkt hören. Das Kontrastprogramm bestreitet Martin Leßmann mit seiner Theaterminiatur Canyon City III – Unter Verdacht - lupenrein fiktional.     

Smillas Gespür ist wieder gefragt

Wiederaufnahme der erfolgreichsten Inszenierung 2015

Nach drei Wochenenden mit dem Krimi-Komödien-Klassiker Arsen & Spitzenhäubchen  machen wir wieder einmal das, wofür wir bekannt sind, nämlich etwas ganz anderes! Fräulein Smillas Gespür für Schnee war einer der herausragenden Erfolge des Jahres 2015, und bevor wir mit der vielbeachteten Inszenierung auf Gastspielreisen durch die ganze Republik gehen, nehmen wir sie auch hier noch einmal auf.

Es hat uns außerordentlich gefreut, dass diese Inszenierung so viel Anklang fand, bewegte sich die Theaterarbeit des b.k.t. hier doch eindeutig in eine Richtung, die zeitgenössisch, die politisch ist, die gesellschaftlich Position bezieht, die eingreift. Und das scheint uns, ganz in der guten alten aufklärerischen Tradition des Theaters, noch immer eine seiner vornehmsten Aufgaben!


Ab jetzt also wird Walle zum kulturellen Zentrum Bremens. Und die Theodorstraße 13a ist unbedingt in die Liste der Bremer Sehenswürdigkeiten aufzunehmen!

Umzug vollzogen!

Seit August ist das b.k.t. in Walle

Für alle - ja, die soll es geben -, an denen die dramatische Entwicklung in den letzten 11 Monaten seit der Kündigung unserer Räume in der Friesenstraße spurlos vorübergegangen ist und die uns noch immer im Viertel suchen: Seit 4. August befindet sich das bremer kriminal theater im vordersten Walle, genauer: in der Theodorstraße 13a. Unser neues Domizil im Gebäudekomplex der Union Brauerei ist bereits seit gut einem Monat in vollem Spielbetrieb.

Zwar ist, vor allem hinter den Kulissen, noch längst nicht alles an seinem Platz, aber der Vorstellungsbetrieb läuft in dem Raum, den wir da geschaffen haben und der mit Fug und Recht als der vielleicht schönste Theaterraum Bremens bezeichnet werden darf, bereits einwandfrei.

Beziehungsreich begann unsere Spielzeit am Donnerstag, dem 4. August, mit der Feier zum 70. Geburtstag von Jürgen Alberts. Viele namhafte seiner Kolleginnen und Kollegen kamen, Ingrid Noll, Ralf Kramp, Regula Venske, Doris Gercke, Tatjana Kruse u.v.a. nicht nur um mit ihm zu feiern, sondern auch um das Programm des Abends zu gestalten.

Und die 200 Zuschauer und Geburtstagsgäste, die ihm die Ehre gaben, stellten uns mit ihrem Ansturm gleich zu Beginn vor die Maximalaufgabe. Aber schon eine Woche später, bei der ebenfalls gut gefüllten Wiederaufnahme von "Arsen & Spitzenhäubchen" waren die Abläufe voll im Griff.

Und seither freuen wir uns, gemeinsam mit unserem Publikum, daran, wie wunderbar die bisher hier wiederaufgenommenen Inszenierungen - sei es "Arsen & Spitzenhäubchen", sei es "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" - in diesem neuen Raum funktionieren...


Eine Tür zu, die andere auf

Ayckbourns "Doppeltüren" als symbolischer Akt

Das letzte Stück, das über die Bühne in der Friesenstraße ging, war Alan Ayckbourns "Doppeltüren". Und die zentrale Metapher des Stücks scheint wie ein Kommentar zum erzwungenen Abschied aus dem Viertel: wo sich die eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Und eröffnet möglicherweise neue Spielräume, erweiterte Möglichkeiten, weitreichende Perspektiven...

Wir wollen es hoffen!

Mit der letzten Vorstellung von "Doppeltüren" endete am Samstag, dem 16. Juli auch unsere Spielzeit. Die ausbrechende "Sommerpause", die für uns vor allem eine Umzugspause ist, reicht bis zum 8. August. Am 9. August beginnt der Kartenvorverkauf wieder - zu den gewohnten Zeiten, nur an anderer Stelle: in dem Gebäudekomplex der Union-Brauerei, Theodorstraße 13a. Telefonisch dann (hoffentlich) wieder unter der alten Nummer zu erreichen.

Zuvor schon, am Donnerstag, dem 4. August, um 20.30 Uhr, feiert Jürgen Alberts bei uns seinen 70. Geburtstag! Unter dem Motto "Ali & Friends" hat er viele namhafte Krimi-Autor(inn)en eingeladen, diesen Abend mit ihm gemeinsam zu begehen. Und auch Sie sind herzlich willkommen, dem Patriarchen der Bremer Kriminal-Literatur-Szene Ihre persönliche Aufwartung zu machen. Der Eintritt beträgt 10.- € und versteht sich als Spende an eine Flüchtlingsorganisation.

Eine Woche später eröffnen wir den regulären Spielbetrieb im neuen bremer kriminal theater mit der Wiederaufnahme von "Arsen & Spitzenhäubchen", das wir dann bis Ende August jeden Freitag und Samstag um jeweils 20.00 Uhr spielen. Karten, zumindest für die August-Vorstellungen, erhalten Sie übrigens auch während unserer Sommerpause über unsere Homepage (Karten/Direktbuchung) zum bequem Daheim-selbst-Ausdrucken oder über Nordwest-Ticket.   

Auch die Homepage muss während der nächsten Wochen, parallel zum Abbau in der Friesenstraße, zum Umzug nach Walle, zur Einrichtung in der Theodorstraße, den neuen Gegebenheiten angepasst werden. Gleichzeitig hat Nordwest-Ticket eine Änderung seines Verkaufssystems vorgenommen, die eingearbeitet werden muss. Das alles kann unter den gegebenen Umständen nur schrittweise und nicht auf einmal geschehen. Dafür bitten wir um Verständnis! (20.07.16)

Abschied von der Friesenstraße

Die letzten Vorstellungen sind gelaufen

So. Der Theaterraum in der Friesenstraße ist Geschichte. Es lebe die fortschreitende Gentrifizierung des Viertels! Mit zwei Vorstellungen von Alan Ayckbourn "Doppeltüren" gingen fünf Jahre bremer kriminal theater zu Ende, macht ein Veranstaltungsort seinen Pforten dicht, der 23 Jahre lang das Kulturangebot der Stadt bereicherte. Mit dem b.k.t. und dem Jungen Theater gelang es hier mindestens zwei Theatern, sich nachhaltig in der Bremer Theaterlandschaft zu etablieren. Und es hätte der Experimentalraum für so manchen weiteren Versuch sein können...
Es waren Vorstellungen unter emotionalen Ausnahmebedingungen, die bei allen Beteiligten noch einmal das ganze Spektrum an Gefühlen aufkommen ließ: Trauer über den Verlust eines Ortes, der künstlerische Heimat war, Enttäuschung über die Unumkehrbarkeit dieses Vorgangs, nicht zuletzt Wut auf diejenigen, die für diese Entscheidung verantwortlich sind! Aber auch Erinnerungen an das, was war: Was für tolle Schauspieler und Schauspielerinnen waren auf dieser Bühne zu sehen, was für herausragende Inszenierungen konnten auf diesen Brettern ihre Premiere feiern. Zwei der Schauspieler auf der "Doppeltüren"-Bühne haben schon vor 23 Jahren, bei der Eröffnungsinszenierung des Jungen Theaters, auf der Bühne gestanden. 
Nun stehen noch die bitteren Tage an, in denen das Gebäude geräumt wird. Ende des Monats, so der Plan, lassen wir es endgültig hinter uns. Da gehen Zyklen zu Ende, da gerät selbst Alkohol an die Grenzen seiner Möglichkeiten...
Dann ist es vorbei. Ein für allemal. Und dann heißt es, den Blick wieder nach vorn zu richten, auf das, was kommt, und mit aller Kraft und Konzentration darauf hin zu arbeiten. Aber dieses eine Wochenende voller Melancholie und Trauerarbeit sei uns gestattet... (18.07.16)
Es lebe der Bürgersinn!

Finanzierung der neuen Spielstätte nimmt allmählich Gestalt an

Während die neue Spielstätte mehr und mehr Gestalt annimmt, bleibt ihre Finanzierung noch immer ungesichert. Es ist ein bisschen wie ein Raumschiff, das auf eine Umlaufbahn gelangt ist, von dem aber noch nicht ganz klar ist, wie es wieder landen soll. Immerhin haben unsere Bemühungen, bei der Finanzierung unserer neuen Spielstätte Partner ins Boot zu holen, erste Früchte getragen: Die Karin-und-Uwe-Hollweg-Stiftung und die Waldemar-Koch-Stiftung haben sich bereit erklärt, unseren Umzug und seine Folgekosten mit nicht unerheblichen Summen zu unterstützen. Dafür sind wir außerordentlich dankbar! Unser finanzielles Problem ist damit zwar nicht schlagartig gegenstandslos, ein Licht am Ende des Tunnels aber immerhin erahnbar...



Auch der Förderverein hat bereits an die 4.000.- € erbracht. Wir bedanken uns bei allen Förderern für die z.T. großzügigen Spenden! Es ist großartig, was der Bürgersinn in dieser notorisch klammen Stadt in Eigenregie zu erreichen vermag! Trotzdem kann auch hier das Ziel noch nicht als erreicht deklariert werden. Denn insgesamt haben wir das finanzielle Volumen dieses Umzugs und der Einrichtung der neuen Spielstätte auf knapp 50.000.- € veranschlagt. Und dazu fehlt doch noch einiges. 

Deshalb: denken doch auch Sie bitte einmal darüber nach, ob Sie die Zukunft des bremer kriminal theaters nicht mit Ihrem Fördervereinsbeitritt und einem Mitgliedsbeitrag von 60.- € jährlich unterstützen möchten, wollen, sollten, einfach müssen... (Ein entsprechendes Formular finden Sie zum Download auf der Seite "Über uns/Förderverein")

 Baustelle in der Brauerei


Ende eines Kulturstandorts

Ayckbourns "Doppeltüren" als letzte Premiere in der Friesenstraße

Langsam kommt Wehmut auf. Denn die Zeit in der Friesenstraße geht unweigerlich zu Ende. Noch zwei Wochen, noch vier Vorstellungen, dann ist nach dem Waldau-Theater und dem Concordia ein weiterer durchaus geschichtsträchtiger Theaterort in Bremen seinerseits Geschichte. Immerhin zwei Theater konnten sich an diesem Ort zum kaum mehr wegdenkbaren Bestandteil der Bremer Theaterlandschaft mausern: von 1993-1999 das Junge Theater und von 2011-2016 das bremer kriminal theater.

Noch immer können wir uns gar nicht richtig vorstellen, dass dieses Gebäude, das für uns mit so vielen entscheidenden Ereignissen, so vielen Glücksmomenten verbunden ist, in das wir so viel Nerven, Engagement, Liebe gesteckt haben, einem schnöden Abrisshammer zum Opfer fallen soll. Aber die Eigendynamiken des Kapitalismus nehmen auf derlei Ressentiments keine Rücksicht. Wie so manches andere zermalmen sie auch alles, was Teil des kulturellen Gedächtnisses dieser Stadt sein könnte, sein sollte.

Aber bevor wir dieses Kapitel hinter uns lassen, lassen wir es noch einmal richtig krachen. Mit Alan Ayckbourns ebenso rasender wie tiefgründiger Krimi-Komödie "Doppeltüren" beenden wir unsere fünf Jahre in der Friesenstraße durchaus beziehungsreich: eine Tür schließen wir hinter uns, eine andere stoßen wir auf - in eine unbekannte, aber aufregende Zukunft!

Die Premiere von „Doppeltüren“ war die letzte des Bremer Kriminaltheaters in der Spielstätte an der Friesenstraße und gleichzeitig eine sehr turbulente und unterhaltsame. Perdita Krämer und Ralf Knapp inszenierten den haarsträubenden Thriller des englischen Erfolgsautors Alan Ayckbourn und begeisterten das Publikum mit einer spannenden Reise durch die Zeit und zahlreichen komischen Momenten. (Kreiszeitung)

In bewährter Manier feilt das Bremer Kriminal-Team auch in dieser Inszenierung von Ralf Knapp hingebungsvoll an kunstvoll schattiger Atmosphäre und setzt zudem auf solide boulevardeskes Spiel ... Mateng Pollkläsener schleppt sich als röchelnder, beinahe Toter zwischen Badezimmer und Couch hin und her, und der rundweg miese Julian, gespielt von Uwe Seidel, trägt seinen Mörderblick so dick auf, dass man schlichtweg Reißaus nehmen möchte ... Wer so häufig in einer Mordermittlung vor und dann wieder hinter den Tatzeitpunkt reist, dem stellt sich als angehendes Mordopfer die Frage: Sterbe ich gleich mehrmals? ... Vor allem aber folgt man Martina Flügge und Sissi Zängerle gerne bei ihrer Zeitreise, und irgendwie wachsen einem die beiden mit jeder Minute mehr ans Herz, in der sie an den Knoten ihrer Lebensbahnen herumpulen. (Weser-Kurier)


Das künftige Zuhause des b.k.t.

Baustelle Union-Brauerei nimmt Gestalt an

Das Bier wird schon gebraut. Und in der Brauereigaststätte ist es am Wochenende schon richtig schwierig, einen Tisch zu bekommen. Im hinteren Teil des Gebäudekomplexes Union-Brauerei dagegen ist noch so manches Baustelle. Der Saal aber, der im 4. Stock hoch über allem thront, war im Grunde bereits fast bezugsfertig. Um allerdings darin einen Theaterbetrieb zu verorten, bedurfte es dann doch noch einiger Korrekturen. Aber die sind bereits in vollem Gange. Denn die Vorbereitungen für unseren Umzug laufen auf vollen Touren. Im Moment verwandelt sich der Raum beinahe täglich. Immer wieder sind wir selbst überrascht, wie er sich verändert und immer wieder neue Atmosphären entwickelt.

Aber welcher Zwischenstand auch immer - wir sind immer wieder begeistert und freuen uns riesig auf den Moment, wo wir diesen Raum mit unseren Inszenierungen (und hoffentlich auch unseren Zuschauern...) füllen und mit unserem Spielbetrieb endgültig in Besitz nehmen dürfen. Bis dahin bleibt nur zu hoffen, dass der zweifellos ehrgeizige Zeitplan einzuhalten ist... bis Mitte Juli in der Friesenstraße, ab Mitte August in Walle...

Übrigens: wer es gar nicht abwarten kann, kann am 18./19. Juni bereits einen Blick auf den dann derzeitigen Stand der Dinge werfen. Noch unter improvisierten Rahmenbedingungen werden wir zwei Vorstellungen von Ferdinand von Schirachs "Terror" in der künftigen Spielstätte spielen.

Die Rückkehr der "Frau in Schwarz"

Bremer Krimi-Sommer, dritter Teil: Gothic Novel als subtiler Horror

Gut, dass die Tage wieder länger werden und somit die Chance besteht, den Heimweg noch im Hellen anzutreten... Bei den letzten Vorstellungsserien der "Frau in Schwarz" nämlich wussten Zuschauer zu berichten, dass sie von unterwegs zu Hause angerufen hätten, mit der dringenden Bitte, alle Lichter rund ums Haus anzumachen, da sie sich sonst nicht aus dem Auto getraut hätten...

Aber im Juni gibt es ja noch fünf weitere Gelegenheiten, die Inszenierung zu sehen. Und inzwischen stehen dafür auch die Aufführungsorte fest: zwei Aufführungen, am 14./15. Juni, in der Kulturkapelle am Osterdeich (direkt gegenüber dem Bürgerhaus Weserterrassen), eine, am 17. Juni, in der Stadtkirche Vegesack und zwei, am 18. und 19. Juni, in der Union-Brauerei, der künftigen Spielstätte des bremer kriminal theaters im vordersten Walle - die zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz fertig eingerichtet sein wird, aber auch im improvisierten Zustand ausgesprochenen Charme entfaltet.

Nach einigem Hin und Her steht jetzt auch fest: Der Vorverkauf für diese Aufführungen läuft ausschließlich über das bremer kriminal theater bzw. unseren WebShop und Nordwest-Ticket.

3900 Stufen

Jubiläum für unsere Eröffnungsinszenierung

Einen Tag vor Hitchcocks 111. Geburtstag, am 12.August 2010, begann sie, die Erfolgsstory unserer Inszenierung "Die 39 Stufen" - mit einem dreifachen open-air-Gastspiel bei der "Sommerlust" in Bad Kissingen. Bemerkenswert übrigens, dass diese Inszenierung mehr oder weniger als Auftragsarbeit für dieses Festival entstand, mithin alles, was folgte: die Aufführungsserie in Bremen, die Gründung des bremer kriminal theaters nicht denkbar gewesen wäre ohne die "Starthilfe" aus Bad Kissingen ...

Der Rest ist fast schon Legende: wie eine Inszenierung sich ihr Publikum eroberte und den Weg ebnete, auf dem sich in den folgenden Jahren eine ganz neue Institution ihren Platz in der Bremer Theaterlandschaft erobern konnte. Nicht zuletzt deshalb haben wir ihr immer einen Ehrenplatz in unserem Spielplan vorbehalten, als Anfang einer wunderbaren Freundschaft zwischen einem Theater und seinem Publikum - und als Flagschiff einer Theaterästhetik, die zwischen Unterhaltungstheater und Anspruch auf so wunderbare Weise vermittelt.

Folgerichtig waren es "Die 39 Stufen", die aus unserer großen Publikumsbefragung vom Herbst vergangenen Jahres als Sieger hervorgegangen sind; und folgerichtig eröffneten sie jetzt unseren "Krimi-Sommer", der in den letzten Wochen in der Friesenstraße noch einmal zeigen soll, was alles in diesem kleinen bremer kriminal theater steckt! Und als Krönung dieser Aufführungsgeschichte darf gelten, dass die Inszenierung nun am 14. Mai 2016 ihre 100. Vorstellung erlebte.

Das haben wir auch nicht alle Tage. Entsprechend enthusiastisch wurde die Aufführung gefeiert. Und wir sind sehr gespannt, wie lange es uns gelingen wird, die Inszenierung noch im Spielplan zu halten. Aber angesichts einer gar nicht so kleinen Fan-Gemeinde, die bereits über ein halbes Dutzend Mal in einer Vorstellung war, ist uns da gar nicht bang...

Mit: Christian Aumer, Christian Kaiser, Martin Leßmann & Franziska Mencz

Regie: Ralf Knapp

Vorstellungen am 13./14. - 20./21. - 28. Mai 2016



"Terror" im Rathaus

Ferdinand von Schirachs Erfolgsstück auch in Bremen

Es ist die Erfolgsstory der Spielzeit: Siebzehn Bühnen haben eine Inszenierung von Ferdinand von Schirachs Theaterdebut für diese Spielzeit angekündigt, weitere mindestens sechzehn werden in der nächsten Spielzeit folgen. Wir sind sehr froh, dass der Kiepenheuer-Verlag, mit dem wir schon bei "39 Stufen" und bei "Dänische Delikatessen" sehr erfolgreich zusammengearbeitet haben, begeistert war, als wir nach den Rechten nachfragten.

Aber was macht den überragenden Erfolg dieses Stücks aus? Ein klassisches Gerichtsdrama, mit dem prozessüblichen Personal: Angeklagter, Richter, Staatsanwältin, Verteiger, Zeugen, Schluss. Aber was hier verhandelt wird, hat es in sich! Ein Major der Luftwaffe wird angeklagt, eine vollbesetzte Lufthansa-Maschine auf dem Weg von Berlin nach München abgeschossen zu haben. Was die Sache so brisant und so zwiespältig macht: zuvor war die Maschine von Terroristen gekapert worden, die damit drohten, sie ins vollbesetzte Münchner Stadion zu lenken... In dieser Situation also entschließt sich der Pilot eines Bundeswehr-Kampfflugzeugs, die Maschine abzuschießen, bevor sie ihr fatales Ziel erreichen kann.

Menschlich nachvollziehbar: 164 gegen 75.000 Menschenleben. Aber auch juristisch in Ordnung? Oder gar humanitär? Anhand eines konkreten Falls wird über nicht weniger diskutiert als darüber, was wir in einer gesellschaftlichen Situation des Bedrohtseins an rechtsstaatlichen Grundsätzen bereit sind außer Kraft zu setzen. Wieviel bleibt hier, wo es ans Eingemachte geht, noch vom sogenannten Humanen über?

Und diese Frage wird nicht nur in Rede und Gegenrede verhandelt - jeder einzelne Zuschauer hat seine Entscheidung darüber zu treffen. Denn das Publikum ist Teil der Gerichtsbarkeit, jeder einzelne Zuschauer hat als Schöffe eine Entscheidung über Schuld oder Unschuld des Angeklagten zu treffen oder - selten war der Ausdruck angemessener - zu fällen. 

Premiere ist am 19. Mai in der Oberen Rathaushalle (ausverkauft) - einem Ort, der uns zur Austragung solcher gedanklicher Gefechte angemessen schien. Das Weltkulturerbe steht gewissermaßen auf ganz andere Weise auf dem Spiel! Und die Rolle des vorsitzenden Richters übernimmt, auch das ganz im Sinne der elementaren Werte, die hier diskutiert werden, der ehemalige  Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen Henning Scherf.

Mit: Christian Aumer, Christian Kaiser, Martin Leßmann, Franziska Mencz, Bianca Ostendorf, Pauline Spahr & Henning Scherf

Regie: Christian Kaiser

Premiere: 19. Mai 2016 um 20.00 Uhr in der Oberen Rathaushalle

Voraufführungen: 17. und 18. Mai im bremer kriminal theater



Krimi-Frühstück in Knoops Park

"12 Fotos zu viel" als szenische Lesung im Kunstcafé Kränholm

Wer Peter Kramers kleines Hörspiel-Kunststück "12 Fotos zu viel" im Rahmen unseres Mordsfrühstücks verpasst hat, dem bietet sich am Sonntag, dem 3. April, die einmalige Chance, eine verpasste Gelegenheit nachzuholen: Mit einem kleinen Sonntagsausflug nach Bremen-Lesum, ins malerische Ambiente des KunstCafés Kränholm, im Herzen von Knoops Park lassen sich opulentes Frühstück, spannende Krimi-Unterhaltung und ein anschließender Spaziergang in den Klüften der Bremer Schweiz miteinander verbinden.

Kann man sich ein besseres Programm für den Sonntag vorstellen?

Einlass: 10.30 Uhr / Lesungsbeginn: 11.00 Uhr

Es lesen: Martina Flügge & Ralf Knapp

Zur Reservierung: http://www.kraenholm.de/neuigkeiten/termine/event_id/653

bremer kriminal theater am Scheideweg

Noch einmal unsere Bitte: Werden Sie Mitglied im Förderverein!

Seit Monaten ist der Theatersaal voll, ausverkauft oder nur wenig drunter; gerade feiert unsere letzte Inszenierung "Auf der Spur des Bösen" Publikumserfolg um Publikumserfolg - und dennoch hängt das Damoklesschwert über dem bremer kriminal theater: Die Kündigung der Räume in der Friesenstraße erweist sich als echte Existenzbedrohung! Selbst wenn eine alternative Spielstätte - wie jetzt - in unmittelbarer Reichweite ist, stellt sich noch immer die bange Frage, wie der Umzug und die Einrichtung der neuen Räume finanziert werden kann.

Die Kosten werden sich nach ersten Prognosen auf ca. 50.000.- € belaufen. Das schaffen wir aus eigenen Mitteln nicht! Denn noch immer schieben wir einen Großteil der (erheblich höheren) Kosten für die Einrichtung der Friesenstraße vor uns her. Wir brauchen dringend Hilfe!

EIN Instrument zur Bewältigung dieser Krise wäre ein starker Förderverein. Als Lobby, aber natürlich auch als finanzieller Faktor. Bereits seit einigen Wochen läuft unsere Kampagne, innerhalb derer wir unser Publikum bitten, dem Haus auch auf diese Weise zu helfen und Mitglied bei den "Freunden der Italienischen Oper" zu werden. Und die Zwischenergebnisse sind durchaus ermutigend. Wenn es so weitergeht, kann aus dem Förderverein - trotz eines relativ bescheidenen Mitgliedsbeitrages von 60.- € im Jahr - durchaus ein Faktor werden, der uns zumindest einen Teil des Risikos abnimmt, das uns derzeit umtreibt.

Deshalb noch einmal unsere Bitte: denken doch auch Sie einmal darüber nach, ob Sie dem bremer kriminal theater nicht auf diese Weise näher rücken möchten, sollen, müssen! Auf dass es in mehr als einem Sinne IHR Theater wird... (Sollten Sie Interesse daran entwickeln können, schreiben Sie uns einfach über das nebenstehende Kontaktformular eine kurze Nachricht. Wir schicken Ihnen dann alle weiterführenden Informationen zu)

Schonungslos und spannend

"Auf der Spur des Bösen" begeistert Presse und Zuschauer


Auf der Spur des Erfolgs

Zusatzvorstellung des Petermann-Stücks am 3. März

Der Erfolg der neuesten Produktion des bremer kriminal theaters, der Inszenierung von Michael Pundts Stück "Auf der Spur des Bösen" nach dem Bestseller des Bremer Profilers Axel Petermann, hat uns veranlasst, eine zusätzliche Vorstellung ins Programm zu nehmen: Am nächsten Donnerstag, dem 3. März um 20.00 Uhr. Karten sind in der Preisgruppe II noch verfügbar.


Auf der Spur des Bösen

Die nächste Premiere wirft ihre Schatten voraus

Hoher Besuch auf den Proben: Axel Petermann und ein Team von RTL... (Fotos: Brit Bartuschka)

Und hier der fertige RTL-Bericht...




Freunde der italienischen Oper

Förderverein des bremer kriminal theaters


In der misslichen Lage, in der sich das b.k.t. derzeit befindet (siehe unten), erweist es sich mit Nachdruck, wie wertvoll jetzt ein starker Förderverein für das Theater wäre. Lobbyarbeit, sachdienliche Ideen, ehrenamtliche Mitarbeit oder (natürlich) finanzielle Unterstützung wären in unserer Situation eine große Hilfe.

Dabei gibt es ihn ja schon seit längerem, den Unterstützerkreis mit dem klangvollen Namen "Freunde der italienischen Oper". Gegründet wurde er anlässlich des dritten Geburtstages des b.k.t.´s. Der Name verdankt sich übrigens Billy Wilders Film "Manche mögens heiß", in dem sich hinter dieser Bezeichnung nichts geringeres als die Mafia verbirgt. Für den Förderverein eines Kriminaltheaters schien uns das durchaus passend. Noch besser wäre natürlich, wenn er ähnliche Schlagkraft, naja, sagen wir: ähnlichen Einfluss entwickeln würde...

Jedenfalls ist es höchste Zeit, ihn aus seinem Schattendasein herauszureißen!



Wir registrieren im Moment - mit großer Freude - eine enorme Bereitschaft zur Hilfe und Unterstützung, die uns von Seiten unseres Publikums förmlich entgegenschlägt. Das tut gut und hilft, die Zumutungen zu meistern, denen wir gerade ausgesetzt sind. Aber diese Energien sollten kanalisiert und gebündelt werden, damit sie nicht wieder so mir nichts, dir nichts verpuffen. Wenn Sie uns also helfen wollen, den Fortbestand dieses Hauses zu sichern - an diesem oder einem anderen Ort, dann werden doch auch Sie ein "Freund der italienischen Oper"! Tragen doch auch Sie durch Ihren Beitritt dazu bei, aus diesem Förderverein ein schlagkräftiges Instrument zu machen!

Für einen Jahresbeitrag von 60.- € (den Sie natürlich nach Belieben aufstocken können ;-)  - und für den Sie in jedem Fall eine Spendenbescheinigung erhalten...) rücken Sie dem Theater nah, erfahren alle Entwicklungen, die künstlerischen wie die politischen, aus erster Hand und können, wenn Sie wollen, mit den Theaterleuten selbst über die jüngsten Ereignisse und die nächsten Schritte diskutieren.


Denn eines ist klar: Nur viele gemeinsam können schaffen, womit wir im Moment ziemlich allein sind. Darum erklären Sie  einfach über das nebenstehende Kontaktformular Ihren Beitritt - und wir schicken Ihnen alle Informationen zum weiteren procedere.

Mietvertrag gekündigt!

Fortsetzung der Theaterarbeit des b.k.t. gefährdet


Kurz vor Jahresende ereilte uns dann noch eine höchst unliebsame Überraschung, flatterte uns doch die Kündigung unseres Mietvertrages für die Räume in der Friesenstraße zum Ende des Jahres 2016 ins Haus. Nicht, dass wir uns als Mieter irgendetwas hätten zu Schulden kommen lassen, nein, das Gebäude soll schlicht abgerissen werden und einem mehrstöckigen Wohnhaus Platz machen.


Das trifft die Arbeit des bremer kriminal theaters natürlich an einer ihrer empfindlichsten Stellen. Denn selbst wenn es gelingen sollte, eine alternative Spielstätte zu finden, ist fraglich, wie denn ein Umzug und die Einrichtung eines solchen neuen Theaters bezahlt werden soll. Schon der Umbau und die Einrichtung der hiesigen Spielstätte verschlang mehr Geld, als wir seinerzeit hatten. (Man ahnt ja gar nicht, wieviel Geld man für "Brandschutz" aufwenden muss...) - Viel Geld jedenfalls, von dem wir das meiste noch immer als Schulden vor uns hertragen. Insofern ist dieser Vorgang eine existentielle Bedrohung unserer Arbeit.


Viele Freunde des b.k.t. haben uns aufgefordert, den Kampf um den Erhalt der jetzigen Spielstätte keinesfalls aufzugeben. Natürlich setzt sich hier ein Prozess fort, der dem Viertel seine kulturelle Vielfalt raubt und daraus mehr und mehr eine hochdotierte Wohnburg macht. Aber sind wirklich wir es, die der unerbittlichen Zielgerichtetheit des kapitalistischen Grundgedankens Einhalt gebieten werden?


Eines jedenfalls steht fest, an welcher Front auch immer: wir brauchen wir Hilfe. Jenseits einer rechtlichen Handhabe gegen diese Kündigung sind die Handlungsspielräume begrenzt, um sich für den Verbleib des bremer kriminal theaters am jetzigen Standort einzusetzen. In einem ersten Schritt haben wir in einem Schreiben den Eigentümern noch einmal deutlich zu machen versucht, was ihre Entscheidung für uns und ca. 50 weitere in diesem Kontext arbeitende Menschen bedeutet. Wir haben Personen des öffentlichen Lebens, vorrangig mit Kultur befasste, gebeten, ebenfalls Kontakt zu den Eigentümern aufzunehmen und unseren Schritt mit ihrer Sicht auf die Dinge zu flankieren. Und wir möchten Sie, unser Publikum, bitten, uns Ihr ganz persönliches Statement zu diesem Vorgang mitzuteilen - als Mail, auf dem Postweg, als Facebook-Kommentar oder gleich über das Kontaktformular hier rechts auf der Seite. All das möchten wir sammeln und den Eigentümern zukommen lassen. - Zeit, sich nackt ans Haus zu ketten, ist später noch genug. (Im Moment ist es auch schlichtweg zu kalt.)


Zugleich aber - auch wenn es vollkommen schizophren ist, beides gleichzeitig zu tun -  müssen wir auf einen Umzug vorbereitet sein, sprich: alternative Räumlichkeiten in Erfahrung bringen und auf ihre Machbarkeit hin überprüfen. Auch dabei sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen: wenn Sie über eine ungenutzte 200 m²-Garage in zentraler Lage verfügen, dann lassen Sie es uns doch bitte wissen. Und wenn nicht, dann streuen Sie unser Anliegen doch bitte im Kreis Ihrer Hallen besitzenden Bekannten.


Sie haben gewählt!

Große Publikumsbefragung ging am 31. Dezember zu Ende


In den vergangenen vier Monaten war das Publikum des bremer kriminal theaters aufgefordert, den Spielplan mitzugestalten und aus der Liste der eigentlich bereits in der Versenkung verschwundenen Inszenierungen des b.k.t., also gewissermaßen aus dem Archiv der Kostbarkeiten, zwei Inszenierungen auszuwählen, die im Mai und Juni des gerade angebrochenen Jahres wiederaufgenommen würden.


Zur Wahl standen acht Inszenierungen, von der Eröffnungsinszenierung "Die 39 Stufen" über "Die Frau in Schwarz", den "Swinging Detective", "Warte, bis es dunkel ist" und "Revanche - Mord mit kleinen Fehlern" bis zu "Dänische Delikatessen", dem "Hund der Baskervilles" und dem "Seelenbrecher". Sofern man eine dieser acht Inszenierungen ebenso zufällig wie blöderweise verpasst hatte, war die Wahl einfach. Die meisten aber ereilte die Qual der Wahl, welche dieser acht sie denn gern noch einmal sehen, mit welcher sie die Verwandten am ehesten zu Fans des bremer kriminal theaters machen, den neuen Freund, die neue Freundin am meisten würden beglücken können.


Aber was sollen wir länger um den heißen Brei herumreden? The Winners are: Unangefochten und mit großem Abstand Alfred Hitchcocks "Die 39 Stufen" in der wunderbaren Fassung von Patrick Barlow. Auf den Plätzen hingegen wurde es schon enger. Aber ein knapper Vorsprung ist auch ein Vorsprung. Und so haben wir mit Stephen Mallatrats Gothic-Schauer-Stück "Die Frau in Schwarz" einen würdigen zweiten Sieger.




Herzlichen Glückwunsch den ausgewählten Produktionen! Herzlichen Glückwunsch aber auch unseren Zuschauern zu Ihrer hervorrragenden Wahl! Wir arbeiten nun daran, die Wiederaufnahmen dieser beiden Inszenierungen im Mai/Juni zu ermöglichen und freuen uns mit Ihnen, diese beiden Schätze wieder heben zu dürfen!






Zum Feste das Beste

"Arsen & Spitzenhäubchen" wieder im Spielplan


Rechtzeitig zu Weihnachten kehrt der Klassiker der Krimi-Komödien auf den Spielplan zurück: Am 2. Weihnachtsfeiertag wird die Inszenierung von Perdita Krämer & Ralf Knapp wiederaufgenommen, und bis Ende Januar treibt die schrecklich nette Familie Brewster dann wieder ihr Unwesen. Als ebenso liebenswerte wie mörderische alte Damen Rose Sanyang-Hill und Martin Leßmann - alles ohnehin schon Verrückte ist im bremer kriminal theater noch einen Tick verrückter, alles ohnehin schon Schräge noch ein kleines bisschen schräger...

Das Kriminaltheater glänzt mit bösem Humor und schrägem Bühnenbild. ... Den erheblichen Aufwand an Rollengestaltungen wuppt das Ensemble mit fein gesponnener Liebe zum Detail. (Weser-Kurier)

Kleines Weihnachtsresümee

Ein Wort zum Fest der Liebe


Liebe Fans des bremer kriminal theaters! Mit den Karten und Gutscheinen, die Sie in den letzten Tagen und Wochen als Weihnachtsgeschenk erworben haben, schicken Sie sich an, kräftig dagegen anzuarbeiten, dass man sich immer wieder Sätze anhören muss wie: "bremer kriminal theater? Habe ich ja noch nie gehört! Wusste ich ja gar nicht, dass es das gibt!" - Schön, dass Sie mit uns der Meinung sind: Das muss sich ändern! Und ohne Sie als wohlwollenden Zuschauer, als aufmerksamen Begleiter unserer künstlerischen Entwicklung, als Wiederholungstäter; darüber hinaus aber auch als Botschafter des Hauses, als Multiplikator für ein in der Bremer Theaterlandschaft solitäres Projekt würde es nicht gehen. Deshalb unseren herzlichen Dank für Ihre rege Anteilnahme, Ihre Begeisterung und Ihre Mithilfe im vergangenen Jahr!


Nun der eher pragmatische Teil: Am 24. Dezember findet kein Vorverkauf mehr statt. Karten als Weihnachtsgeschenke können Sie jetzt nur noch über unseren Webshop zum daheim Ausdrucken beziehen (siehe "Karten/Direktbuchung"). Allerdings sind auf diesem Wege nur Karten für bestimmte Vorstellungstage erhältlich, keine Gutscheine. Sollen es unbedingt Gutscheine sein, tja, dann müssen Sie halt selber basteln und Ihre Bastelarbeit ab 29. Dezember durch einen Originalgutschein ergänzen oder ersetzen. Zwischen den Jahren sind wir am Dienstag, dem 29., und Mittwoch, dem 30. Dezember, zwischen 15 und 18 Uhr wieder mit dem Kartenvorverkauf für Sie da.


Die restlichen vier Vorstellungen dieses Jahres, die Wiederaufnahme von "Arsen & Spitzenhäubchen" am 26. Dezember, die Nachmittagsvorstellung am Sonntag, dem 27. Dezember, sowie die beiden Vorstellungen an Silvester sind restlos ausverkauft. Für alle Vorstellungen im Januar sind Karten noch verfügbar.


Nach dem Buch und dem Film: jetzt das Highlight! 

"Fräulein Smillas Gespür für Schnee" erneut im Spielplan


Der Satz stammt nicht von uns. Natürlich nicht. Nie im Leben würden wir uns dermaßen selbst  beweihräuchern! Nein, das ist uns völlig fremd! Aber die Sätze, die uns unsere Zuschauer in unserem Gästebuch hinterlassen, die dürfen doch konstruktiv verwendet werden, oder? Um zum Beispiel anderen potentiellen Zuschauern halbwegs klar zu machen, welches Versäumnis sie sich zu Schulden kommen lassen, wenn sie dieses Theaterereignis einfach links liegen lassen.   
Im Übrigen ist diese Inszenierung ein erster Schritt des bremer kriminal theaters, den Spielplan mit aktuelleren politischen Inhalten zu füllen. Natürlich würde ein Zuschauererfolg dieser Produktion den hausinternen Befürwortern eines solchen Kurses Rückenwind, wenn nicht gar Flügel verleihen.
Stimmen Sie also ab! Allein durch Ihren Besuch. Gern aber auch, indem Sie uns einen Reflex im Gästebuch hinterlassen. Oder indem Sie uns nach der Vorstellung ansprechen - immer sind Künstlerische Leitung und/oder Schauspieler nach der Vorstellung noch anwesend - und uns sagen, was Sie von der Inszenierung, von einem solchen Kurs des Hauses halten. 
           Hund oder nicht Hund - das ist hier die Frage

Sherlock Holmes und das Moorbide


Vielleicht weist Der Hund der Baskervilles den künftigen Weg des bremer kriminal theaters. Denn diese Inszenierung wird allmählich zur erfolgreichsten der letzten Jahre. Sollte uns also das Logo Kriminaltheater tatsächlich auf die Klassiker des Genres festnageln wollen, so ist hier der Weg vorgezeichnet, wie ein Theater auch mit dieser Beschränkung gut leben kann, ohne sich ästhetisch verleugnen zu müssen. 


Die Bearbeitung, der Ralf Knapp den Stoff unterzogen hat, gibt der Geschichte eine ganz eigene Prägung, ja, stellt sie gewissermaßen auf den Kopf - und lässt doch keines der Elemente vermissen, die Sherlock Holmes berühmtesten Fall so unverbrüchlich im kollektiven Gedächtnis verankerte: Die karge Landschaft, das Düstere, die Bestie, den Schauder - mit einem Wort: das Moorbide...

Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise ins Abgründige. Erfahren Sie, was Dr. Watson der Welt bislang bewusst verschwiegen hat, um zum einen Sherlock Holmes, zum anderen die Welt zu schützen. Es ist an der Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen. Die Welt behauptet ja permanent, sie sei bereit dazu. Auch wenn bezweifelt werden darf, dass dem so ist...


Auf jeden Fall: wenn Sie noch immer der Meinung sind, "die olle Kamelle kenne ich doch schon", dann machen Sie sich mal auf eine Überraschung gefasst!


Termine: 12. bis 28. November 2015

Erneute Kooperation mit Klibühni

Nach Fisch zu viert jetzt Zweifel

Die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Theater Klibühni aus Chur findet eine Fortsetzung. Nachdem wir bereits 2012 mit Christian Kaisers Inszenierung von Fisch zu Viert eine ebenso charmante wie erfolgreiche Aufführung in unseren Spielplan übernommen haben, präsentieren wir jetzt John Patrick Stanleys Thriller Zweifel in einer Inszenierung von Andrea Zogg.

Das Verbindende sind dabei die beteiligten Personen. Waren es bei Fisch zu Viert der Regisseur Christian Kaiser und die Schauspielerin Franziska Mencz, so sind sie im Falle von Zweifel beide als Schauspieler dabei. Falls es Ihnen entfallen sein sollte: Christian Kaiser und Franziska Mencz konnten Sie im b.k.t. bereits an die 100 Mal als Darsteller in Die 39 Stufen bewundern, Franziska Mencz beeindruckte zuletzt in der Titelrolle des Weibsteufels.


Termine: 15. und 18. November 2015

Der Weibsteufel zurück aus Hamburg

Der Alpenthriller begeistert und floppt zugleich

Frisch geadelt als eine der herausragenden Inszenierungen der vergangenen Spielzeit kehrte der "Weibsteufel" aus Hamburg von den Privattheatertagen zurück. Hatten Mitte Juni noch 600 Zuschauer im Theater im Park der Aufführung begeistert zugejubelt, durften wir hoffen, die überragende Qualität dieser Inszenierung würde sich endlich auch hier in Bremen in  akzeptablen Zuschauerzahlen niederschlagen... Aber nein, auch diesmal blieb das Zuschaueraufkommen enttäuschend. 


Dabei durften wir mit der Resonanz vor Ort, am jeweiligen Vorstellungsabend mehr als zufrieden sein. Enthusiastische  Publikumsreaktionen selbst bei nur 30 Zuschauern bestätigten uns  Abend für Abend in unserer Überzeugung, hier eine hochgradig spannende und intensive Aufführung ins Werk gesetzt zu haben. Wer allerdings meinte, diese allabendliche Begeisterung müsse notwendig zum Multiplikator werden, wurde durch die Zuschauerzahlen eines Schlechteren belehrt.


Und das ist bitter. Denn es bedeutet de facto, dass wir als Theater es uns nicht leisten können, eine solche Inszenierung auf dem Spielplan zu halten. Ja, mehr noch: für ein nicht-subventioniertes Theater bedeutet das, dass wir ein Projekt wie dieses künftig gar nicht erst auf den Spielplan setzen dürfen, wollen wir nicht unsere Insolvenz riskieren.


Aber was heißt überhaupt "ein Projekt wie dieses"? Weder befinden wir uns im inhaltlich-thematischen Abseitigen noch erfordert die formale Sprache der Inszenierung, vorab Theaterwissenschaft studiert zu haben. Noch immer bewegen wir uns im Bereich des Mehrheitsfähigen, des Unterhaltungstheaters, des Krimis. Was der Inszenierung fehlt, ist vielleicht allein der aktuelle Aufhänger: Ihr Sujet gehorcht keinem Zeitgeist, gehört eher in den Bereich des Ewig-Gültigen. Und, nein, es gibt keinen Roman zu diesem Stoff. Verfilmungen gibt es zwar sogar mehrere, aber die letzte ist auch schon eine gute Weile her, und, nein, sie stammte nicht aus Hollywood.


Leider scheinen wir von derlei event-Kategorien noch immer abzuhängen; leider scheint es auch nach fünf Jahren noch immer nicht gelungen, ein Publikum zu gewinnen, das unserem Spielplan vorbehaltlos folgt - jedenfalls nicht in einem Maße, auf das sich die Existenz eines Theaters gründen ließe. Ein Publikum, das die Bereitschaft aufbringt, sich nicht nur in dem zu wälzen, was es eh schon kennt, sondern stattdessen aufzubrechen ins Neue, ins Unbekannte, ins Aufregende, ins Offene!


Viele haben wir bereits um uns versammelt, die mit diesem Credo gut leben können. Aber es müssen dringend mehr werden! Und es ist nicht einzusehen, warum es nicht mehr werden sollten. Schließlich gibt es Schlimmeres, als sich drei-, viermal pro Jahr spannend und auf hohem Niveau, mit einem Wort: richtig gut unterhalten zu lassen!

Anti-Krimi-Dinner

"Die Panne" zurück im Spielplan


Eigentlich war diese Inszenierung ja als eine Art Gegenkonzept zum landläufigen Krimi-Dinner-Unwesen gedacht - Sie wissen: diese unseligen Veranstaltungen, bei denen zu bloßen Dienstleistern degradierte Schauspieler zwischen den Gängen jeweils 10 Minuten herumkaspern, bevor man sich als Zuschauer endlich wieder der Hauptsache des Abends zuwenden kann: dem nächsten Gang...


Bei Friedrich Dürrenmatts "Die Panne" liegt die Sache anders. Hier sind Theater und Kulinarik schon allein deshalb enger mit- einander verzahnt, weil sich das Geschehen  hauptsächlich innerhalb eines Abends während eines fünfgängigen Menüs voll- zieht. Was liegt da näher, dachten wir so bei uns, als das Menü nicht nur auf, sondern auch vor der Bühne zu servieren. Und damit die einzelnen Gänge nicht den ganzen Handlungsstrang zerlegen, haben wir die im Text genannten Speisen auf eine augenzwinkernd miniaturisierte Variante heruntergebrochen, auf eine finger-food-Version sozusagen.


Und so sind Sie mitten im Geschehen, wenn Ralf Knapp im Alleingang die Altherrenrunde und ihren ach so harmlosen Besucher gibt - zwei, drei Nebenrollen als Zugabe inklusive. Am Ende werden Sie nicht nur vergessen haben, dass es sich um eine Lesung handelte - Sie werden auch mit dem Eindruck das Theater verlassen, Sie hätten ein ganzes Ensemble auf der Bühne gesehen...

Termine: Do 29.10. / Fr 20.11. / Mi 09.12.

Pachamama multimedial

 Für den Deutschen E-Book-Preis nominiert


Im September 2013 brachten wir gemeinsam mit der Autorin Alexa Stein eine der Kurzgeschichten aus ihrer Sammlung "Gänsehaut und kaltes Grausen - Bremens düstere Legenden" auf die Bühne. Das Prime Time - Crime Time - Festival bildete den würdigen Rahmen für die Uraufführung unter der Regie von Perdita Krämer mit Claus Franke und Ralf Knapp sowie der Autorin selbst.


Im Frühjahr 2014 dann traten Alexa Stein und Dirk Meißner (ehemals Radio Bremen - Ansichten) mit der Idee an uns heran, aus der Geschichte ein multimediales Hörbuch zu machen, das auch Szenen aus der Inszenierung enthalten sollte. Das fanden wir spannend. Und so erarbeiteten wir unter der Bildregie von Dirk Meißner eine Reihe von Szenen für dieses Projekt.

Das E-Book "Pachamama" erschien im Oktober 2014 im Strombuch-Verlag und wurde jetzt als eines der schönsten E-Books des Jahres für den Deutschen E-Book-Preis nominiert. Die Jury begründet ihre Nominierung so: Die iBooks Author-Umsetzung Pachamama übersetzt mit der Kombination von Text, Audio und Video die Publikation eines Theater-Textes in die digitale Welt. Wo im Analogen die verschiedenen Erlebnis-Ebenen in der Regel zeitlich und räumlich strikt getrennt bleiben, wird hier eine gemeinsame Rezeption möglich. Das eBook zeigt anhand des zeitgemäßen Medien-Mashups in iBooks Author auf, welche Chancen für Theatertexte bestehen.


Für den 1. Preis auf der Frankfurter Buchmesse hat es leider doch nicht gereicht. Aber Dabeisein ist ja schon Ehre genug!

Fräulein Smillas Rückkehr


Auch die zweite Vorstellungsserie von "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" riss das Publikum förmlich hin. Die grandiose Umsetzung des Romans von Peter Hoeg rief bei den Kennern des Buchs allgemeines Staunen hervor, wie präzise und eindrucksvoll doch hier im bremer kriminal theater der Gehalt des Romans auf die Bühne gebracht wurde. Nichts gibt den Tenor der Zuschauerstimmen besser wieder als eine Eintragung in unserem Gästebuch: Nach dem Buch und dem Film: jetzt das Highlight! - Ja, Sie dürfen sich schon ein wenig die Haare raufen, wenn Sie das auch diesesmal verpasst haben. Aber wir sind ja gar nicht so - im Dezember gibt's eine neue, dann vielleicht die letzte Chance...

Zusätzlich einige Reflexe aus den Kritiken gefällig?


Im bremer kriminal theater wird diese Spurensuche jetzt ganz dicht mit viel Komik und noch mehr Tragik erzählt. (Kreiszeitung)


Ein spartanisches, dennoch sehr effektives Bühnenbild, in dem sich eine fantastische Martina Flügge als Smilla Jaspersen auf die Suche nach der Wahrheit macht (Weser-Report)


...als enorm sympathische, tieftraurige, zerrissene Kratzbürste von überlegenem Intellekt. (taz)

                

...und dies mit raspelstimmigem Timbre und charaktervoller Schauspielkunst glänzend löst (Weser-Kurier)


An ihrer Seite spielt Uwe Seidel nicht weniger als neun verschiedene Rollen, allesamt großartig und spannend - oft mit nur einem Hutwechsel umgesetzt. (Weser-Report)

                

Dabei gelingen ihm ganz wunderbare Typenportraits, oft übergangslos, in Sekundenschnelle. (taz)

                

Dem (schnee)weichen Fluss der Handlung mit Ernst und subtil gestreuten Verdachtsmomenten dienlich zu sein, ist sein vornehmstes Anliegen. Ganz gleich, ob er die Mütze eines betrunkenen Arbeitslosen oder die Brille des Staatsanwalts trägt - man folgt ihm gerne. (Weser-Kurier)


Nur zwei Personen? Das funktioniert in der Regie von Ralf Knapp tatsächlich ganz ausgezeichnet! (Weser-Kurier)

                

Freude an diesem seine Spannung komplex entwickelnden Theaterabend (taz)


Nach dem Buch und dem Film: jetzt das Highlight! (Gästebuch)ab



Gestalten Sie den Spielplan mit!

Große Publikumsumfrage im bremer kriminal theater


Zu unserem fünften Geburtstag planen wir im Mai/Juni nächsten Jahres ein großes Krimi-Festival. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren. Einer der Programmpunkte soll die Wiederaufnahme von zwei unserer Inszenierungen sein, die dann eigentlich schon nicht mehr auf dem Spielplan stehen. Der Clou an der Sache: welche beiden das sein werden, das entscheiden Sie!